Für eine klischeefreie Berufswahl im Handwerk

Chancengerechtigkeit und Klischeefreiheit sind von großer Bedeutung, um die Zukunft des Handwerks zu sichern. Bis heute ist das Handwerk von traditionellen Rollenbildern und Geschlechterstereotypen geprägt, die insbesondere den Zugang von Frauen zu diesen Berufsfeldern erschweren. Der Bundesverband ProHolzfenster ist Mitglied in der Initiative Klischeefrei geworden, um die klischeefreie Berufswahl im Handwerk zu fördern und zu einer vielfältigen und gerechten Arbeitswelt beizutragen.

Alle Menschen sollten unabhängig von ihrem Geschlecht gleiche Möglichkeiten haben, ihren beruflichen Interessen nachzugehen. Traditionell ist das Handwerk im Allgemeinen und der Holzfensterbau im Speziellen eine ‚Männerdomäne‘, mit einem geringen Frauenanteil in den produktionsnahen Berufen. Der Bundesverband ProHolzfenster setzt sich für Chancengerechtigkeit und eine klischeefreie Berufswahl im Handwerk ein. Frauen bringen wertvolle Fähigkeiten und Perspektiven in das Handwerk ein und können zu einer vielfältigeren und innovativeren Branche beitragen.

Chancen einer klischeefreien Berufswahl im Handwerk

Eine geschlechtergerechte Ausbildung im Handwerk bietet Frauen die Chance, ihre Talente und Fähigkeiten zu entwickeln und ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Es ermöglicht ihnen, in einem Bereich tätig zu sein, der oft mit Kreativität, handwerklichem Geschick und technischem Know-how verbunden ist. Durch die Förderung des Frauenanteils in der Ausbildung werden auch weibliche Vorbilder geschaffen, die junge Mädchen ermutigen können, Handwerksberufe als attraktive Karrieremöglichkeit in Betracht zu ziehen.

Darüber hinaus trägt die Erhöhung des Frauenanteils im Handwerk zur wirtschaftlichen Stärkung bei. Eine diverse Belegschaft bringt verschiedene Perspektiven und Lösungsansätze mit sich, die zu Innovationen und Wachstum führen können. Indem Frauen verstärkt in das Handwerk einbezogen werden, kann der Fachkräftemangel in der Branche abgemildert werden. Es eröffnen sich neue Potenziale für die Handwerksbetriebe, indem sie auf ein größeres Talentpool zugreifen können.

Um Chancengerechtigkeit im Handwerk zu etablieren und den Frauenanteil in der Ausbildung zu erhöhen, müssen gezielte Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört beispielsweise eine verstärkte Sensibilisierung für geschlechtsspezifische Stereotypen und Vorurteile. Es ist wichtig, frühzeitig anzusetzen und Mädchen bereits in der Schule über die vielfältigen Möglichkeiten und Perspektiven im Handwerk zu informieren.

Mitgliedschaft in der Initiative Klischeefrei

Aus diesen Gründen beteiligt sich der Bundesverband ProHolzfenster an der Initiative Klischeefrei, um gemeinsam mit einem Netzwerk an Expert:innen und Partnerorganisationen die Betriebe im Holzfensterbau darin zu unterstützen, eine offene und inklusive Kultur zu fördern und geschlechtergerechte Strukturen zu schaffen. Im Interview mit der Initiative Klischeefrei erläutert Eduard Appelhans die Motivation des Bundesverbands ProHolzfenster.

Mehr Informationen zur Initiative Klischeefrei gibt es hier.

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