BPH-Papier zum Klimaschutz im Gebäudesektor

Um die Klimaschutzziele im Gebäudesektor zu erreichen, muss umweltschonender, ressourceneffizienter, und langlebiger gebaut werden. Holz- und Holz-Aluminium-Fenster sind dafür prädestiniert. Der Bundesverband ProHolzfenster benennt 10 Handlungsfelder, in denen es der politischen Maßnahmen bedarf, um die Potentiale des Holzfensterbaus im Klimaschutz zu realisieren.

Als nachwachsender Rohstoff leistet Holz einen unverzichtbaren Beitrag zur Transformation des Bauwesens hin zur Klimaneutralität. Im Vergleich zu anderen Baustoffen verursacht Holz weniger CO2-Emissionen in der Verarbeitung. Darüber hinaus bindet Holz Kohlenstoff über seine gesamte Lebensdauer und entzieht der Atmosphäre somit CO2. Nicht zuletzt ist Holz sehr langlebig und lässt sich leicht reparieren, um die Dauerhaftigkeit weiter zu steigern. Am Ende des Lebenszyklus lässt sich durch die energetische Verwertung von Holz erneuerbare Energie produzieren.

Die Handwerksbetriebe und mittelständischen Unternehmen im Holzfensterbau verfügen über die Expertise und Kompetenzen, um nachhaltige, identitätsstiftende und qualitativ hochwertige Lösungen für die Gebäude-Sanierung und den Neubau zu entwickeln. Deutschlandweit stellen sie einen regionalen Wirtschaftsfaktor dar, bieten sinnstiftende Ausbildungs- und Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung und tragen zur Lebensqualität im ländlichen Raum bei.

Der Holzfensterbau und dessen Beitrag zum Klimaschutz im Gebäudesektor berührt eine Vielzahl politischer Themen- und Handlungsfelder. Der Bundesverband ProHolzfenster benennt die Themen, Fakten und Forderungen im Papier „10 Punkte für einen klimaneutralen Gebäudesektor„, in denen unmittelbarer Handlungsbedarf besteht. Darin enthalten sind die folgenden Handlungsfelder:

  1. CO2-Lebenszykluskosten voll einpreisen
  2. Energieeinsparung ganzheitlich denken
  3. Hemmnisse für die Holzverwendung abbauen
  4. Kaskadennutzung ermöglichen
  5. Regionale Rohstoffversorgung sicherstellen
  6. Kommunale Infrastrukturen stärken
  7. Unternehmerische Handlungsspielräume erweitern
  8. Arbeits- und Fachkräfte gewinnen
  9. Betriebsnachfolgen erleichtern
  10. Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken

Das vollständige Papier kann hier heruntergeladen werden.

Bild: Sorpetaler Fensterbau

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