Wie lässt sich die EU-Bauproduktenverordnung praxistauglich für den Holzfensterbau umsetzen? Darüber haben wir in den vergangenen zwei Wochen mit Bundestagsabgeordneten in unseren Mitgliedsbetrieben gesprochen: mit Ralph Brinkhaus bei der Tischlerei Matthias Mühlenkord in Verl, Frauke Heiligenstadt bei der Tischlerei Hellmiß, Axel Knoerig bei Wilkens Fenster und Türen in Staffhorst, Nina Scheer bei Lantz Fenster in Trittau, Dr. Philipp Rottwilm bei Prentzel & Böhnert in Fritzlar-Züschen und Sören Bartol bei Rhiel Fenster in Amöneburg-Roßdorf.
Die Einblicke in die Fertigung machten deutlich, wie viel handwerkliche Präzision und individuelle Planung in jedem Holzfenster stecken. Unsere Botschaft: Die Ziele der Bauproduktenverordnung und des Digitalen Produktpasses sind richtig, aber: Die Anforderungen müssen aber zur variantenreichen Maßfertigung passen. Zusätzliche Prüf- und Dokumentationspflichten binden Geld und Personal, die für Investitionen fehlen, und verteuern das Bauen. Unsere Forderung bleibt: keine Zustimmung zum europäischen Normungsauftrag für Fenster und Türen ohne substanzielle Nachbesserung.
Vielen Dank an die Abgeordneten für den Austausch und an die gastgebenden Betriebe für die Einblicke in den Holzfensterbau!


