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Eine lohnende Investition

"Verdämmt" gut

In Sachen Dämmung macht Holzfenstern so schnell niemand etwas vor: Sie halten all das draußen, was Sie nicht in der Wohnung haben wollen: Im Winter die Kälte, im Sommer die Hitze. Und die Schalldämmwerte sind so gut, dass für Hotels an Flughäfen extra Fenster aus Holz eingesetzt werden.

Wussten Sie's?

Schon 1 cm Holz dämmt so viel wie 10 cm Ziegel! Deshalb sind Holzfenster auch für Passiv- und Niedrigenergiehäuser die erste Wahl. Die guten Dämmwerte machen sich auch finanziell bezahlt - auf Ihrer Heizkostenabrechnung.

Mit Holzfenstern sparen Sie bares Geld!

Wirtschaftlich sinnvoll

Wer Holzfenster kauft, handelt volkswirtschaftlich verantwortungsvoll. Denn er sichert heimische Arbeitsplätze. Die Herstellung von Holzfenstern ist arbeitsaufwendig, lässt sich nur gering automatisieren und geschieht in mittelständischen Betrieben in Ihrer Nähe. In dieser positiven Beurteilung stimmen sowohl Arbeitgeber wie auch Gewerkschaften überein. So sichern Sie Arbeitsplätze in Ihrer Region!

Wie gut Holzfenster isolieren

Eine Messung von Temperaturverläufen in Fenstern mit unterschiedlichsten Rahmenmaterialien zeigt, dass Holz eine hervorragende Dämmwirkung hat. Deshalb sind Holzfenster auch Vorreiter bei der Verwendung in Niedrigenergie- und Passivhäusern. Hier gibt es inzwischen verschiedenste Fenstersysteme, die als reines Holzfenster oder auch in Kombination mit Kork oder Holzfaserstoffen Dämmwerte unter 0,80 W/(m2K) erzielen. Die Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) werden mit Holzfenstern bereits seit Jahren erfüllt.

Ein Hinweis am Rande: In der EnEV ist eine geschlossene Äußere Gebäudehülle gefordert, die zu schlechter Luftqualität verbunden mit einer überhöhten Luftfeuchtigkeit führen kann. Auch wenn beim Bauen mit natürlichen Materialien generell eine geringe Gefahr von Kondenswasser- und Schimmelpilzbildung besteht, sollte daran gedacht werden, dass die Lüftung "geregelt" ist (Planung!). Bei der Wahl von motorischen Lüftungssystemen ist eine Wärmerückgewinnung sinnvoll, die sich ebenfalls positiv auf den Energieverbrauch auswirkt.

Arbeitsintensives Produkt sichert Jobs

Holzfenster sind volkswirtschaftlich positiv. Denn zur Herstellung eines Fensters aus Holz sind weitaus mehr - qualifizierte - Arbeitsplätze nötig, als zur Herstellung vergleichbarer Fenster aus PVC. Das erbrachte eine Befragung der BPH unter Betrieben, die sowohl Holz- als auch Kunststofffenster produzieren. Zur Herstellung von 10.000 Holzfenstereinheiten sind nach dieser Befragung 35 Mitarbeiter nötig - zur PVC-Fensterproduktion hingegen nur 19. Das ist fast nur die Hälfte. Als Gründe für dieses Ergebnis wird vor allem die geringere Automatisierungsmöglichkeit im Holzfensterbau angeführt.

PVC ist ein Erdölderivat, zu dessen Herstellung ein relativ hoher Kapitalaufwand bei relativ geringem Arbeitsaufwand erforderlich ist. Erdöl ist von allen wichtigen Ressourcen eine der knappsten, während Holz auf der anderen Seite die wichtigste nachwachsende Ressource der Menschheit ist. "Nebenbei produzieren die Wälder der Erde neben Holz noch andere gesellschaftliche Wohlfahrtsleistungen, wie Luftreinhaltung, Schutz des Wasserhaushalts etc., die von der Gesellschaft nicht bezahlt werden. Die Kosten für die Bewirtschaftung der Wälder werden fast ausschließlich über den Holzverkauf gedeckt, während die Verbrennung von fossilen Energieträgern in Form von Emissionen - und auch der Transport, wie immer wieder Tankerunglücke beweisen - gewaltige Folgekosten für die Gesellschaft produzieren. Auch das macht die volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Bilanz von Fenstern aus Holz noch positiver.

Wir haben in Deutschland - und ganz Europa - keinen Überfluss an Erdöl, sondern ein Überangebot an Arbeitskräften. Der vermeintliche Wohlstandsgewinn durch Verbilligung der Produktion wird durch gewaltig angestiegene und weiter steigende Transferzahlungen zur Finanzierung der Arbeitslosigkeit wieder aufgefressen.

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