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Hintergrundinformation: Umweltfreundlich von der Produktion bis zur Entsorgung

Betrachtet man die Fensterrahmen-Werkstoffe PVC und Holz unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit, so liegt das natürliche Material Holz auf mittlere und lange Sicht eindeutig vorn. Das belegte bereits vor zwei Jahren eine von der PVC-Industrie in Auftrag gegebene Studie PVC und Nachhaltigkeit des Schweizer Prognos-Instituts. Holzfenster punkten dabei vor allem, was den Verbrauch nicht-erneuerbarer Energieträger angeht sowie in den Bereichen Gewässerüberdüngung, Sommersmog und Treibhauseffekt. Kostenschwankungen, Außenhandelsabhängigkeit und Entsorgungskosten fallen bei Holz deutlich weniger ins Gewicht. Und nicht zuletzt schaffen Holzfenster Arbeitsplätze: Für die Herstellung eines Holzfensters wird wesentlich mehr Personal benötigt als für das Kunststoffprodukt.

Dass Holzfenster das günstigste Ökoprofil aller Fensterrahmen-Materialien besitzen, belegt auch eine Studie der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) Dübendorf. Ein geschlossener CO2-Kreislauf, geringster Energiebedarf bei der Produktion und eine bei weitem beste Umweltverträglichkeit zeichnen nach dieser Studie den Werkstoff Holz vor allem aus. Bedenkliche Zusatzstoffe wie PVC müssen nicht verwendet werden. Wie das Forschungsinstitut Katalyse GmbH aus Köln errechnete, verbraucht die Herstellung eines Holzfensters nur etwa ein Elftel der Energiemenge, die für ein Fenster aus Kunststoff benötigt wird.

Umweltfreundlich von der Produktion bis zur Entsorgung für viele Kommunen und private Bauherren in Deutschland ein wichtiger Grund, sich bei Neubau oder Renovierung wieder mehr für Fenster aus Holz zu entscheiden.

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