Initiative ProHolzfenster fordert Bundesregierung zu konkreten Schritten auf
Berlin. Ein Schritt in die richtige Richtung! So begrüßt die Initiative ProHolzfenster e. V. (IPH) die Entscheidung der Bundesregierung und der KfW-Förderbank, den Austausch von Fens-tern bei Wohngebäuden mit günstigen Zinssätzen zu fördern. Doch dies allein genüge nicht: entsprechend der Charta für Holz" sei der energetische Rahmenwerkstoff Holz besonders zu fördern.
Endlich räumt man dem Einbau Wärme dämmender Fenster den gleichen Stellenwert ein wie schon anderen energetischen Maßnahmen, so die Initiative ProHolzfenster. Die Programme CO2-Gebäudesanierung und Wohnraum Modernisieren schaffen jetzt noch mehr finanzielle Anreize für Hausbesitzer und Wohnungsbau-unternehmen, hohe Energieverluste künftig zu vermeiden: Zu ver-besserten Kreditkonditionen können sie alte Fenster durch neue E-nergiesparfenster ersetzen. Das wird nicht nur Energiekosten sen-ken, sondern auch einen Beitrag für die Umwelt leisten. Und zwar insbesondere dann, wenn auch die Wahl des Rahmenmaterials nach ökologischen Gesichtspunkten erfolgt.
Charta für Holz jetzt umsetzen
Deshalb fordert die Initiative ProHolzfenster e. V. die Bundesregierung auf, einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu gehen. Ihre Verpflichtung, ökologische und nachwachsende Rohstoffe zu fördern, müsse zu einer verstärkten Förderung für den Werkstoff Holz führen. Der Einbau von Holzfenstern bei der Wohnraummodernisierung sei deshalb mit besonderen Maßnahmen zu unterstützen. Jegliches andere Handeln widerspreche der Charta für Holz, in der man sich zum verstärkten Einsatz des nachwachsenden Naturrohstoffes Holz verpflichtet hat. Es genügt nicht, eine Charta für Holz zu verabschieden, aber im nächsten Schritt alle Rahmenmaterialien gleichermaßen zu fördern. Man kann sich nicht für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Naturschutz einsetzen und gleichzeitig hoch Energie verbrauchende und endliche Werkstoffe in der Förderung gleichsetzen mit dem nachwachsenden, energetischen Werkstoff Holz, sagen die IPH-Verantwortlichen. Auch eine jüngst vom WWF Großbritannien herausgegebene Studie belege erneut die eindeutigen ökologischen Vorteile von Holzfenstern. Kon-kret fordert die Initiative ProHolzfenster die Bundesregierung auf, die Charta für Holz umzusetzen und in die neuen KfW-Richtlinien eine gezielte Förderung von Holzfenstern aufzunehmen. Vorstellbar seien etwa günstigere Zinssätze, längere Kreditlaufzeiten und höhere Förderbeträge.
Ausführliche Informationen zu den Vorteilen von Holzfenstern und zur Initiative ProHolzfenster e. V. gibt es unter www.proholzfenster.de.
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Stv. IPH-Vorsitzender, Referent f. Öffentlichkeitsarbeit
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