Rundschreiben:

Schreiner oder Tischler, beide Bildmotive incl. Text finden Sie zum Donwload rechts

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch in diesem Jahr organisiert der Verbund des Holz und Kunststoff verarbeitenden Handwerks (HKH) wieder eine „Woche des Eignungstests“. Die bundesweit einmalige Aktion trägt dazu bei, die angespannte Lehrstellenlage zu verbessern. Anbei senden wir Ihnen dazu eine Pressemitteilung nebst zwei Bildern.

Freundliche Grüße Frank Markowski

Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

BUNDESVERBAND HOLZ UND KUNSTSTOFF

Bundesinnungsverband für das Tischler-/Schreinerhandwerk

Littenstr. 10  -  10179 Berlin

Tel.:   030 / 30 88 23 - 40

Fax:   030 / 30 88 23 - 42 - mailto:presse(at)tischler.org

 

Woche des Eignungstests 

Erst prüfen, dann bewerben

Die Ausbildungslage ist auch in diesem Jahr angespannt. Im August hat sich die rechnerische Lehrstellenlücke im Ver­gleich zum Vorjahresmonat sogar noch erhöht. Die Differenz zwischen unvermittelten Bewerbern und unbesetzten Lehr­stellen lag bei 144.650. Der Verbund des Holz und Kunststoff verarbeitenden Handwerks (HKH) trägt mit seiner bundesweiten „Woche des Eignungstests“ dazu bei, die Situation zu verbessern. Freie Lehrstellen im Tischler- und Schreinergewerk können pass­genauer besetzt werden; die Erfolgsaus­sichten der Aus­bil­dung erhöhen sich.

Vom 21. bis 26. November können Schulabgänger in einem freiwilligen Test prüfen, ob sie das Zeug haben, Tischler oder Schreiner zu werden. Nach wie vor ist dieser Beruf sehr be­liebt; er ist jedoch anspruchsvoller als viele meinen. „Hier setzt unser Test an“, erklärt Günter Füllgraf, Präsident des Bundesver­bandes Holz und Kunststoff (BHKH). „Wir prüfen unter anderem die Rechen-Kenntnisse und die Rechtschreibung, das räumliche Vorstellungs­vermögen, das technische Grundverständnis und die Konzentrationsfähigkeit – alles Bereiche, in denen die Auszu­bildenden in unserem Handwerk fit sein müssen.“ 

Im Anschluss an den einstündigen Test erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das ihre Leistungen angibt und als Grundlage für eine Bewerbung dienen kann. Die Betriebe wiederum können anhand des Zertifikates genau erkennen, wo die Stärken und Schwächen des Bewerbers liegen. Und ob er überhaupt geeignet ist, Tischler oder Schreiner zu werden. „So sinkt die Wahrschein­lichkeit, dass ein Lehrling die Ausbildung abbricht oder die Ge­sellenprüfung nicht besteht“, erläutert Füllgraf. Solche Fälle sind für beide Seiten problematisch: Der Bewerber muss sich neu orientieren, und der Betrieb hat unnötig investiert. „Außerdem“, so Füllgraf, „bleibt die Lehrstelle dann möglicherweise bis zum nächsten Ausbildungsjahr unbesetzt. Und das will keiner.“ 

Der Eignungstest findet in der Regel an einem zentralen Ort in der jeweiligen Region statt. Den genauen Termin innerhalb der „Woche des Eignungstests“ legt die zuständige Innung fest und gibt ihn rechtzeitig bekannt. 

Mit Plakaten und Postkarten wirbt der HKH-Verbund für seine Aktion. Pressemitteilungen und Einladungen an die Schulen vermitteln nähere Informationen. Wer zudem mehr über die Tätigkeiten von Tischlern und Schreinern erfahren will, kann sich auf der Internet-Seite www.tischler-schreiner.de schlau machen.

2003 und 2004 nahmen jeweils rund 4000 Jugendliche an dem Eignungstest teil. In diesem Jahr wird die Aktion unterstützt von der ProWood Stiftung, der Versicherung SIGNAL IDUNA und dem Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbel­fabrikanten (VSSM).

 

Bei Abdruck Belegexemplar erbeten.

Anlage 2 Fotos

Bildunterschrift: Ein Motiv, das sich einprägt: das Poster zur „Woche des Eignungstests“. (Foto: VSSM)

 

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Bericht und Bilder

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