Verbrauchertipp

 

Eiche und Lärche auf dem Vormarsch

Hochwertige Holzfenster aus witterungsbeständigem Hartholz

 

Beim Holzfenster hatten die Deutschen bislang ihre eindeutigen Favoriten: Kiefer, regional auch Fichte sowie das Tropenhartholz Meranti sind in Deutschland seit Jahren die beliebtesten Hölzer, wenn es um den Fensterbau geht. Weil aber die Pflegeleichtigkeit bei den Verbraucherwünschen mit an oberster Stelle steht, beginnen Bauherren und Fensterhersteller umzudenken: „Die Entwicklung beim Holzfenster geht ganz eindeutig zu den langlebigen Holzarten“, wissen die Experten, wie zum Beispiel Nicole von Oesen von der Initiative ProHolzfenster e.V. „Und dies wird künftig nicht mehr nur Tropenholz sein, sondern vermehrt auch europäisches Eichen- und Lärchenholz.“

 

Natürliche Pilzabwehr

Lärche ist unter den Nadelhölzern das schwerste und härteste. Und die Widerstandsfähigkeit der Eiche ist nahezu sprichwörtlich. Das wusste man auch schon in früheren Zeiten, da  wurden häufiger Fenster damit gebaut. Hohe Preise haben die Eiche dann eine Zeitlang vom Markt verdrängt. Heute ist sie wieder erschwinglich und gilt als der „Mercedes“ unter den Fensterhölzer. Sowohl Eiche als auch Lärche gelten als äußerst langlebig und witterungs-beständig. Sie sind sogar unter Wasser lange haltbar und verfügen über eine natürliche Abwehr gegen Pilzen und Insekten. Eigenschaften, die sie für die Verwendung im Fensterbau besonders geeignet machen.

 

Zertifiziertes Hartholz aus Europa

Verbraucher dürfen übrigens durchaus ein gutes Gewissen haben, wenn sie sich für diese Harthölzer aus europäischen Forsten entscheiden. Denn deutsche Qualitätsfensterhersteller verarbeiten Holz aus zertifizierten Beständen. Man erkennt es am Zeichen des jeweiligen Systems: FSC und PEFC sind zurzeit die zwei wichtigen und anerkannten Wald-Zertifizierungssysteme auf europäischer Ebene. Wer ganz sicher gehen will, sollte seinen Fensterhersteller ausdrücklich danach fragen.

 

Holzfenster als Arbeitsmotor

Für Holzfenster gibt es zahlreiche gute Gründe. Einer, der vermutlich nicht jedem bekannt ist: Das Holzfenster ist ein regelrechter Arbeitsmotor. Denn die Produktion lässt sich nur in geringem Maße automatisieren. Viele Arbeitsschritte und viele Hände werden gebraucht, um ein solches Fenster sorgfältig zu fertigen. Weil dies vorwiegend in kleineren und mittelständischen Betrieben geschieht, sichert die Nachfrage nach Holzfenstern nicht zuletzt heimische Arbeitsplätze.

 

Informationen und Fachbetriebsverzeichnis:

Initiative ProHolzfenster e.V.

Zimmerstraße 79-80, 10117 Berlin

Zentrale Rufnummer 0700 / 47438835

E-Mail info(at)proholzfenster.de, www.proholzfenster.de

Logo