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Holz ist erwünscht!

ProHolz-/HolzAlufenster bei Schulkongress des Bundes

Das neu zusammengestellte Bundesministerium für Umwelt und Bauen lud über 120 Vertreter aus Architektur, Bauwesen, Denkmalschutz, Schulwesen sowie Ministeriumsangehörige, Unternehmens-vertreter und Umweltverbände am 18. Februar nach Berlin ein. Der Kongress  „Schulen der Zukunft – nachhaltig, energieeffizient und leistungsfördernd“ fand in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)  auf dem Berliner Messegelände statt. Die Veranstaltung war in die internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik „BAUTEC“ integriert.

Heinz Blumenstein und Rudi Walz vom Bundesverband ProHolz-/HolzAlufenster nahmen am Kongress teil und sprachen mit Vertretern des Ministeriums, der Bauwirtschaft, von Verbänden und Umweltorganisationen sowie mit Planern, Architekten, Schulexperten und Handwerkern. Tenor der zahlreichen Gespräche: „Holz steht bei der Wahl des Werkstoffs für Schulbauten an erster Stelle.“ Aus pädagogischer Sicht sei der natürliche Werkstoff Holz Metall und Beton vorzuziehen, sagte beispielsweise ein anwesender Lehrer.

Planer und Architekten hingegen sehen bei der Werkstoffauswahl, dass Beton, Plastik und Metall aufgeholt haben. Manche Produkte aus Recycling-Material, darunter Möbel oder auch Sportmaterialien, würden sie Holzprodukten vorziehen. Bei den Fenstern stünden die Bedienbarkeit und auch die Vandalismus-Resistenz neben der Optik im Vordergrund.

Holz spielt bei öffentlichen Gebäuden eine große Rolle
Die neue Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks begrüßte die Kongressteilnehmer und gab in ihrem Impulsvortrag zu bedenken, dass gerade Schulen eine Vorbildfunktion haben, da sie jeden Einzelnen persönlich prägten. Je mehr schon beim Schulgebäude nachhaltige und klimaschonende Konzepte umgesetzt und dies täglich den Schülern vor Augen geführt werde, desto mehr Generationen würden zur Ressourcenschonung und zum verantwortlichen Umgang mit endlichen Rohstoffen erzogen. Im Vergleich zu ihrer Schulzeit, so die Ministerin, habe sich sehr viel getan. Die Klassenzimmer seien freundlicher, überall würden hochwertige Werkstoffe verbaut. Holz spiele eine wichtige Rolle.

„Die Energieeinsparung wird bei der Energiewende den größten Anteil ausmachen“, ist Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der DBU, überzeugt. Insbesondere die energetische Sanierung von Bestandsbauten sei eine wichtige Aufgabe für die mittelständisch geprägte Bauwirtschaft. Seine DBU-Kollegin Sabine Djahanschah fügte hinzu, dass Architekten verstärkt die Lebenszykluskosten in ihre Kalkulation einfließen lassen sollten. Insbesondere die öffentliche Hand müsse bei Ausschreibungen noch mehr darauf achten, weitere Faktoren wie gesundheitliche Einflüsse unter anderem durch Risikostoffe in der Luft mitaufzuführen. Djahanschah erklärte, dass eine detaillierte Datenbank über Innenraum-Emissionen wichtig wäre. Schlussendlich könne eine Schätzung des möglichen Krankenstandes anhand der angenommenen Emissionen und weiterer Umwelteinflüsse den Wert der Immobilie beeinflussen.

Hans-Dieter Hegner, Ministerialrat im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, wies in seiner Moderation auf die vielen Synergien zwischen Umwelt- und Bauthemen hin. Im Rahmen des Runden Tischs für Nachhaltiges Bauen und der Forschungsinitiative Zukunft Bau würden Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit auch in Zukunft zur Geltung kommen. Details zum neuen Organisationsaufbau des Ministeriums und zur Ansiedlung der nachgelagerten Behörden werden dem Ministerialrat zufolge in Kürze bekannt gegeben.

Fazit und Ausblick
Schulbauten haben großen Einfluss auf die Entwicklung und das Lernverhalten der Kinder. Je hochwertiger und besser Einrichtungen und Baukörper, desto besser sind die schulischen Leistungen, wie auch Studien belegen. Holz wird von den Kindern und Lehrern gewünscht.

Die „Nicht-Holz-Industrie“ reagiert darauf, indem sie Holz-Substitute anbietet, denen mittels aufwendiger Tests Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit attestiert werden, um anschließend mit viel Werbeetat als Innovation vorgestellt zu werden. Hier muss die Holzwirtschaft ein gutes Profil zeigen und Überzeugungsarbeit leisten, damit die Schulbank der Zukunft immer noch aus dem Werkstoff Holz sein wird.



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Heinz Blumenstein und Rudi Walz beim Kongress „Schulen der Zukunft – nachhaltig, energieeffizient und leistungsfördernd“ auf dem Berliner Messegelände.

Fotos: Bundesverband ProHolzfenster. Abdruck bei Nennen der Bildquelle honorarfrei. Wir bitten um ein Belegexemplar an unsere Presseagentur.