Neueste Technologien für witterungsbeständige Hölzer
Wärmedämmend, hitzebeständig, schädlingsresistent und feuchtig-keitsbeständig: So sollte das optimale Holz für Fenster beschaffen sein. Heute können auch heimische Holzarten diese Eigenschaften aufweisen – dank spezieller umweltverträglicher Verfahren.
Diese „neu geschaffenen“ Hölzer tragen Namen wie Accoya, Belmadur oder Ökodura und überbieten sogar einige tropische Harthölzer an Maßhaltigkeit und Dauerhaftigkeit. Perfekt für den Einsatz im Fensterbau, da gerade hier witterungsbeständiges Material gefragt ist. Welche Verfahren spielen dabei eine Rolle?
Eine Methode ist die Acetylierung. Dabei wird die Zellstruktur des Holzes dauerhaft verändert. Durch die Behandlung mit Essigsäureanhydrid verringert sich die Fähigkeit des Holzes, Wasser aufzu-nehmen. Das verlängert die Lebensdauer des Materials, das Holz wird resistenter gegen Schädlinge und ist für Mikroorganismen schlechter „verdaulich“.
Eine andere Möglichkeit, die Struktur von Holz zu verändern, bietet die so genannte Belmadur-Technologie. Damit gelingt es, die Stabilität von heimischer Kiefer deutlich zu erhöhen. In zwei Schritten wird das Holz zunächst im Vakuum-Druck-Verfahren einer wässrigen Lösung ausgesetzt, um anschließend in speziellen Trockenkammern getrocknet zu werden. Das so behandelte Holz ist härter und resistenter. Eine dritte Variante der Holzmodifizierung ist die Wärmebehandlung. Durch dieses thermische Verfahren, wofür vor allem nordisches Kiefernholz verwendet wird, ergeben sich eine höhere Lebensdauer sowie verringerte Quell- und Schwindmaße.
Sie sind günstiger als Tropenholz und ökologisch nachhaltig, da sie aus heimischen Forsten stammen – die modifizierten Hölzer können wie gewohnt verarbeitet werden und sind für Fenster eine echte Alternative.
Weitere Informationen und ein Fachbetriebsverzeichnis gibt es im Internet unter www.proholzfenster.de
