Moderne Holzfenster weisen eine bemerkenswerte Weiterentwicklung auf. Innovative Techniken und intelligente Kombinationen von Holz, Glas und Aluminium machen sie pflegeleicht wie nie zuvor.
Wer neue Fenster einbauen will, steht zunächst vor der Materialfrage: Holz, Kunststoff oder Aluminium? Viele Bauherren sind von den Vorteilen des natürlichen Werkstoffes Holz überzeugt: klimafreundlich, beste Dämmwerte, hochwertig in der Optik und wertbeständig. Doch oft setzen sich dann andere Materialien durch – aus Angst vor dem vermeintlich wartungsintensiven Holzfenster. „Zu Unrecht“, sagt Eduard Appelhans, Vorsitzender des Bundesverbandes ProHolzfenster e.V. „Moderne Holzfenster erfordern nicht mehr Aufwand als andere Fenster. Bemerkenswerte Neuentwicklungen machen Holzfenster zu pflegeleichten und wertbeständigen ,Möbelstücken’, die viele Jahre funktional und schön bleiben.“ Je nach Ausführung entfällt das Nachstreichen sogar komplett.
Im Trend liegen Konstruktionen mit schmaleren Rahmen. Dadurch kommen deutlich mehr Licht und Wärme ins Haus. Innovative Verbundtechniken machen es möglich, dass zum Beispiel eine Drei-Scheiben-Isolierverglasung so mit dem Flügelrahmen verbunden wird, dass das Holz nur auf der Innenseite sichtbar ist. Verschwindet auch noch der Blendrahmen im Mauerwerk, ist von außen lediglich die pflegeleichte Glasfront zu sehen – und der machen Sonne, Wind und Regen nicht das Geringste aus. Andere Konstruktionen schützen die Fensterrahmen auf der Außenseite mit einer Aluminiumschale. Neu sind außen feststehende Aluschalen. Das spart Material und ist hinsichtlich der Anschaffungskosten sehr verbraucherfreundlich. Ein Nachstreichen der Holzrahmen ist hier nicht mehr nötig.

