(Mintraching/Berlin, 03.05.2004) Mit Fördermitteln zu neuen Fenstern
Mehr Atmosphäre und mehr Wohnwert schaffen, mit verbesserter Wärmedämmung Energiekosten senken, den Wert des Eigentums erhalten es gibt mehrere gute Gründe für neue Fenster. Wem eine wohnliche, natürliche Ausstrahlung wichtig ist, der entscheidet sich meist für hochwertige Holzfenster oder für Holz-Metall-Fenster mit wetterfester Alu-Schale auf der Außenseite. Finanziell gesehen stehen die Zeichen günstig für den Fensterwechsel: Wer jetzt renovieren will, kann staatliche Förderprogramme nutzen. Mit diesen Fördermaßnahmen unterstützt der Staat den Einbau neuer Fenstersysteme insbesondere unter dem Aspekt der Energieeinsparung. Manche regionalen und lokalen Förderprogramme zielen aber auch auf den Denkmalschutz oder die Förderung nachwachsender Rohstoffe ab.
Eine große Anzahl der bestehenden Fenster in Deutschland erfüllt in puncto Wärmedämmung bei weitem nicht die Anforderungen der Energie-Einsparungsverordnung. Energieverschwendung und Schädigung der Umwelt durch unnötig hohen Ausstoß von CO2 sind die Folgen. Hier sollen finanzielle Anreize Abhilfe schaffen:
- Das KfW-Programm zur CO2-Minderung und das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm
der Kreditanstalt für Wiederaufbau fördern Modernisierungsmaßnahmen mit zinsvergünstigtem Darlehen. Förderfähig sind Fenster in Abstimmung mit anderen Maßnahmen
wie neuer Heizungstechnik oder Wärmedämmung der äußeren Gebäudehülle. Informationen unter www.kfw-foerderbank.de oder Telefon-Hotline 01801-335577.
- Die Städtebauförderung Stadtumbau Ost gewährt zinsverbilligte Darlehen und Zuschüsse für Modernisierungen in Sanierungs- und Entwicklungsgebieten der neuen Bundesländer. Infos gibt es unter www.bmvbw.de im Bereich Wohnungswesen.
- Mit steuerlicher Förderung der Modernisierung und Instandsetzung von Mietwohnungen in den neuen Bundesländern können ostdeutsche Vermieter rechnen. Näheres unter www.deutsches-energieberaternetzwerk.de
- Daneben gibt es zahlreiche Förderprogramme auf regionaler und lokaler Ebene. Ansprechpartner ist die jeweilige Kommune beziehungsweise der Landkreis. Eine einmalige kostenlose Anfrage können Bauherren auch unter www.foerderdata.de stellen. Hier sind alle rund 4.500 Förderprogramme in Deutschland zusammengefasst.
- Wer sich über den Zustand seines älteren Wohngebäudes unsicher ist und erst einmal kompetenten Rat zu Maßnahmen der Einsparung einholen möchte, kann ebenfalls mit finanzieller Unterstützung rechnen:
Diese Energieberatung wird mit bis zu 400 Euro gefördert. Infos erhält man unter www.bafa.de oder unter der Hotline-Nummer 016196-908400.
Der Antrag auf Fördermittel sollte grundsätzlich vor Beginn der Renovierungsmaßnahme gestellt werden. Grundlage hierfür ist das Angebot eines Fensterherstellers.
Informationen zu Fenstern aus Holz und ein Fachbetriebsverzeichnis gibt es hier:
Initiative Pro Holzfenster e.V.
Zimmerstr. 79-80
10117 Berlin
Tel.: 0 700 / 47438-835
Fax: 0 700/ 47438-329
E-Mail: info@proholzfenster.de,
www.proholzfenster.de